Springe zum Hauptinhalt »

Seiten durchsuchen
Kostenloser Versand in ganz Österreich!

Kategorie Navigation:

Sie sind momentan in:

Bewegungsmelder


Bewegungsmelder dienen zur Überwachung von Innenräumen oder Außenbereichen. Bei einer registrierten Bewegung lösen Sie einen optischen oder akustischen Alarm aus und schalten selbstständig eine Sicherheitsbeleuchtung ein. Ein Bewegungsmelder ist ein elektronischer Sensor, der Bewegungen in seiner näheren Umgebung erkennt und dadurch als elektrischer Schalter arbeiten kann. Eingesetzt werden Bewegungsmelder hauptsächlich zum Einschalten einer Beleuchtung oder zum Auslösen eines Alarms. Diese können mit drei verschiedenen Prinzipien arbeiten:

  • Elektromagnetischen Wellen
  • Ultraschall
  • Infrarot-Licht oder eine Kombination
  • PIR (Passiv Infrarot).

Der PIR-Sensor ist dabei der am häufigsten eingesetzte Typ von Bewegungsmelder. Der Funktionsumfang und die Wirksamkeit erhöhen sich bei Bewegungsmelder wenn sie in eine Einbruchmeldeanlage eingebunden werden.

Das Funktionsprinzip
Der PIR-Sensor reagiert auf die Körperwärme von Menschen oder Tieren in seiner näheren Umgebung. Er reagiert auch auf Wärmeunterschiede, die auf natürliche Weise hervorgerufen werden, wie zum Beispiel durch Sonneneinstrahlung. Bewegte Äste oder Sträucher kann dieser PIR-Sensor in seinem Erfassungsbereich auch wahrnehmen.
Vor dem eigentlichen Sensor ist eine Kette von kleinen Linsen auf gekettet, welche die unsichtbaren, aus verschiedenen Richtungen kommenden, Infrarotstrahlen auf den Sensor bündeln. Daraus ergibt sich ein Erfassungsbereich um den Bewegungsmelder, der in einzelne Segmente aufgeteilt ist.
Sobald sich zu diesen Segmenten ein warmer oder kalter Gegenstand nähert, ändert sich innerhalb der einzelnen Segmenten die Temperatur und zu den Nachbarsegmenten entsteht ein geringer Temperaturunterschied. Dieser erzeugt ein elektrisches Signal, das nach ausreichender Verstärkung ein Relais betätigen kann. Die meisten PIR-Sensoren funktionieren dabei ähnlich wie ein Feldeffekttransistor. Dieser empfängt ausschließlich von Fremdobjekten ausgesandte Strahlen, was durch die Benennung Passiv-Infrarot-Sensor zum Ausdruck kommt.
Ein Irrtum ist die Annahme, ein Bewegungsmelder sollte reagieren, wenn sich ein Objekt (Mensch, Tier) auf ihn zu oder von ihm weg bewegt. Dies ist aufgrund seines Funktionsprinzips aber nicht möglich.
Warum fragen Sie sich? Da die Bewegungserkennung aufgrund eines Temperaturvergleichs der einzelnen Segmente erfolgt und deshalb Bewegungen lediglich quer zum Erfassungsbereich erkannt werden können. Bewegungsmelder können über Leitungsverbindungen (direkt oder über ein Bussystem) oder durch Ausrüstung mit einem Funkmodul miteinander vernetzt werden. Wenn einer der vernetzten Bewegungsmelder reagiert, schallten auch alle angeschlossenen Melder ihre Verbraucher ein.

Was ist die richtige Wahl an Bewegungsmelder?
Bewegungsmelder gibt es in den verschiedensten Varianten, Preisklassen und Qualitäten auf dem Markt. Gute Bewegungsmelder haben viele Segmente und Ebenen, der Winkel der Abtastung ist einstellbar, sie haben eine große Reichweite und sie haben eine logische Erkennung, das heißt, sie können nach Wärmevolumen und Schnelligkeit der Bewegungen unterscheiden.
Was ist der Unterschied zwischen einem Wächter-Bewegungsmelder und einem Präsenzmelder?
Das Grundprinzip ist gleich. Nur einen Wächter montiert man an/in der Wand, wobei man einen Präsenzmelder direkt an der Decke befestigt. Ein Bewegungsmelder oder sogenannter Wächter schaltet bei Erfassung helligkeitsabhängig das Licht ein und helligkeitsunabhängig wieder wenn er keine Bewegung mehr erkennt.
Ein Präsenzmelder schaltet ebenfalls bei Erfassung helligkeitsabhängig das Licht ein. Dieser Präsenzmelder schaltet sich wieder aus, wenn die künstliche Beleuchtung nicht mehr benötigt wird. Dies bedeutet, wenn also die Helligkeit inzwischen im Freien hoch genug ist oder niemand mehr anwesend ist (Präsenz).
Ein Tipp: Je weniger Bewegungen im überwachten Bereich auftreten werden, desto länger sollte man die Nachlaufzeit wählen. Diese Funktion verhindert ein vorzeitiges Ausschalten der Beleuchtung.
Die Unterschiede zwischen den zwei Arten liegen hauptsächlich in:

  • Der Ausführung der Fresnellinse,
  • dem Abgleich auf die Umgebungsbedingungen,
  • der Montageart und
  • der Beschaffenheit des Bewegungs- und Helligkeitssignals.

Ein Bewegungsmelder in der Verwendung als Lichtschalter
Ein Infrarot-Bewegungsmelder hat in der Regel einen eingebauten Dämmerungsschalter, der dafür sorgt, dass die Beleuchtung nur bei Dunkelheit vom eigentlichen Bewegungsmelder eingeschaltet werden kann. Bewegt sich eine Wärmequelle vor dem Melder, so schaltet er die Beleuchtung für eine einstellbare Zeitspanne ein und nach Ablauf der eingestellten Leuchtzeit wieder aus. Die meisten Bewegungsmelder sind mit zwei Einsteller ausgestattet.
Bei den meisten Bewegungsmelder beginnt der Zähler für die Einschaltdauer, wenn die letzte Bewegung erkannt wurde. Wenn der Melder in der zwischen Zeit eine neue Bewegung wahr nimmt stellt er automatisch den Zähler wieder auf Null. Dies gewährleistet, dass die Beleuchtung zum Beispiel nicht ausgeschaltet wird, wenn sich eine Person für längere Zeit im Erfassungsbereich aufhält.

Verwendung als Präsenzmelder
Bewegungsmelder können, wenn sie durch ein Gebäude-Bussystem miteinander vernetzt sind, auch als Präsenzmelder fungieren. An Wänden oder in eine abgesetzte Decke montiert, registrieren sie die Anwesenheit von Personen im Raum und melden diese an eine Steuerung, die für das Raumklima zuständig ist. Diese regelt wiederum, abhängig von der Benutzung eines Raumes, Klimaanlagen und/oder Heizung.

Bewegungsmelder in Verwendung von Alarmanlagen
Vom Verband der Schadenversicherer (VdS) zertifizierte Bewegungsmelder für Alarmanlagen sind von den Licht-Bewegungsmeldern verschieden. Bewegungsmelder für Alarmanlagen verwenden keine Dämmerungssensoren, da immer eine Bewegung gemeldet werden soll unabhängig von der Umgebungshelligkeit. Der Einsatz von Licht-Bewegungsmeldern als Auslöser von Alarmanlagen ist nicht sinnvoll, da viele Bewegungsmelder nach Ausfall und Wiederkehr der Versorgungsspannung den angeschlossenen Verbraucher einschalten und in diesem Fall einen (Fehl-) Alarm auslösen.

Alarmanlagen Bewegungsmelder besitzen mindestens folgende Anschlüsse:
Sabotagekontakt: Öffnen des Gehäuses wird an die Alarmanlage gemeldet.
Versorgungsspannung: meist 12Volt oder, zur Notstromversorgung durch einen Bleiakkumulator, auch 24 Volt
Alarmspeicher: wenn mehrere Bewegungsmelder in Serie geschaltet sind, wird der Bewegungsmelder gespeichert, der als erstes auslöste.
Alarmkontakt: Auslösung des Infrarot-Sensors wird an die Alarmanlage gemeldet.
Es gibt tierresistente Bewegungsmelder nur für Alarmanlagen. Das Auslöseverhalten dieser Bewegungsmelder ist Träger als bei normalen Bewegungsmeldern. Die Montage-Richtlinien für tierresistente Bewegungsmelder müssen genau befolgt werden, um einerseits Fehlalarme zu vermeiden, andererseits die Erfassungsempfindlichkeit sicherzustellen.
Momentan besitzt kein tierresistenter Bewegungsmelder eine VdS-Zulassung.

 

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Produkte vergleichen

Es ist kein Artikel zum Vergleichen vorhanden.

Allgemeine Informationen

Free delivery within Austria